Bund und Länder treiben gemeinsam mit der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) die Modernisierung der deutschen Registerlandschaft voran. In einer aktuellen Auswahlrunde wurden 16 wegweisende Vorhaben für den Anschluss an das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) sowie für die cloudbasierte Registerertüchtigung („Register-as-a-Service“) bestimmt.
Das NOOTS bildet das technische Fundament für den automatisierten, behördenübergreifenden Abruf von Nachweisen. Das Ziel: Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen müssen Daten zukünftig nur noch ein einziges Mal angebundenen Onlinediensten mitteilen (Once-Only-Prinzip). Die Finanzierung der Projekte erfolgt über den IT-Planungsrat (Beschluss B-2026/13-IT), der hierfür einmalig insgesamt 35 Millionen Euro bereitstellt.
Aus insgesamt 43 eingereichten Projektanträgen wählten das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und die FITKO 16 Vorhaben aus. Die Bandbreite reicht von Anschlussvorhaben beim Elterngeld und digitalen Baugenehmigungen über die Steuerverwaltung bis hin zu digitalen Nachweisen (wie Schul- oder Immatrikulationsbescheinigungen) in der EUDI-Wallet.
Blick nach vorn: So geht es in Sachsen-Anhalt weiter
Da die ausgewählten Pilotprojekte darauf ausgelegt sind, skalierbare und nachnutzbare Standards für alle Bundesländer zu schaffen, setzen wir auf einen intensiven föderalen Wissenstransfer. Die technischen Spezifikationen und Ergebnisse der Piloten, die bis zum 31. März 2027 vorliegen sollen, werden fortlaufend beobachtet, ausgewertet und den registerführenden Stellen im Land gezielt zur Verfügung gestellt.
Über die Fortschritte und übertragbaren Standards wird zudem weiterhin in den etablierten Informations- und Austauschformaten des Landes berichtet.
Den vollständigen Pressetext der FITKO sowie die detaillierte Übersicht aller 16 geförderten Länder- und Bundesprojektvorhaben finden Sie im Originalartikel der FITKO.
